"Keine Kürzung in der Kinder- und Jugendarbeit!" - Die Linke Fraktion in der SVV Cottbus/Chóśebuz

Sozialabbau stoppen, Angebote für Kinder und Jugendliche ausbauen!

Am 1. Oktober hat der Sozialausschuss über die geplanten Kürzungen von 20 (!) Prozent in der Jugend- und Familienhilfe beraten. Diese Einschnitte hätten massive Folgen für die Kinder- und Jugendarbeit in Cottbus.

Während die Fraktion Die Linke aufgrund dieser Kürzungspläne bereits den Haushalt zu Jahresbeginn ablehnte, stellte sich die SPD damals noch an die Seite ihres Oberbürgermeisters. Bei der anschließenden Bedarfsanalyse des Jugendhilfeausschusses kam nun jedoch raus, was wir von Anfang an gesagt haben: Es gibt Mehrbedarf, nicht Kürzungspotential. Wir haben nicht nachgelassen, das Thema unter anderem mit einer Aktuellen Stunde in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und so den Druck aufrecht erhalten. Nun liegt ein Antrag des Jugendhilfeausschusses vor, den ermittelten Bedarf auszufinanzieren, dem auch die SPD zustimmt.

Heute waren wir beim Protest von Unteilbar vor dem Sozialausschuss dabei, gemeinsam mit Vertreter*innen der Träger und der Stadtgesellschaft. Für uns ist klar: Bei Kindern und Jugendlichen darf es keine Kürzungen geben, die Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung müssen ausgebaut werden!

Auch wenn der Antrag bei Stimmengleicheit im Ausschuss abgelehnt wurde, werden wir weiter kämpfen, damit er in der Stadtverordnetenversammlung Erfolg hat. Sicherlich wird es in den nächsten Tagen weitere Aktionen zu dem Thema geben.