Der Neustart der Volksinitiative:"„Einführung eines gebührenfreien und gesunden Mittagessens für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 im Land Brandenburg“

Neustart der Volksinitiative

Gerechtigkeit isst besser –Volksinitiative „Einführung eines gebührenfreien und gesunden Mittagessens für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 im Land Brandenburg“ gestartet

Gerechtigkeit isst besser: Ab dem heutigen Freitag werden an vielen Orten landesweit
Unterschriften für die Volksinitiative „Einführung eines gebührenfreien und gesunden
Mittagessens für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 im Land Brandenburg“
gesammelt. Mit einem gemeinsamen gebührenfreien Mittagessen für Schüler*innen der
Grundschule am Priesterweg in Potsdam starteten die Netzwerkpartner im
Begegnungszentrum Oskar die Initiative für mehr Chancengleichheit in der Bildung für alle
Kinder und Jugendlichen.
Rund um das Mittagessen organisierte das AWO Büro KINDER(ar)MUT Spielangebote für
die Kinder. Bereits ab dem frühen Morgen trugen sich erste Eltern in die vorbereiteten
Unterschriftenlisten ein, um damit die Initiative zu unterstützen. Anwaltlich begleitet wird sie
durch Dr. Gregor Gysi. Die Volksinitiative hat jetzt ein Jahr lang Zeit, um brandenburgweit
mindestens 20.000 gültige Unterschriften zu sammeln. Gelingt das, muss sich der Landtag
mit dem Anliegen der Volksinitiative beschäftigen.
„Wir fordern seit langem ein gebührenfreies Schulessen für alle Kinder,“ sagte Jane
Baneth, Vorständin des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. „Chancengleichheit in der
Bildung darf nicht am Mittagstisch enden. Gerade mit dem Ausbau des Ganztags in
Brandenburg wird ein gesundes und gebührenfreies Schulmittagessen für alle Kinder
immer wichtiger. Es ist ein wirksames Mittel gegen Kinderarmut und stärkt gleichzeitig das
soziale Miteinander im Schulalltag“, sagte sie.
Juliana Meyer, Landesvorsitzende der Brandenburger Bündnisgrünen:
„Gesundes Essen in Schule eine Investition in Bildung, Gesundheit und soziale Teilhabe.
Wer bei Kindern ansetzt, betreibt wirksame Armuts- und Gesundheitsprävention. Deshalb
unterstützen wir die Initiative und stehen an der Seite des breiten Bündnisses aus
Gewerkschaften, Sozialverbänden und zivilgesellschaftlichen Partner*innen. Es braucht ein
System, das allen Kindern Zugang zu gesundem Essen ermöglicht, Armut vorbeugt und
unnötige Bürokratie abbaut.“

Die Unterschriftsliste