Selensky steht einem Uniformierten gegenüber mit SS-Ruhnen auf der Uniform
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Mit historischer Fantasie

Marta Havryshko - nd

Deutsche Neonazis kämpfen in der Ukraine und ziehen Parallelen zum Zweiten Weltkrieg

Im März 2022 fuhr ein deutscher Rechtsextremist namens Stephan in die Ukra­ine, als russische Truppen auf Kiew vorrückten. In Kiew traf er Denis Nikitin, alias White Rex, einen alten Bekannten aus der deutschen rechtsextremen Szene. Zu dieser Zeit verhandelte Nikitin mit dem ukra­ini­schen Militärnachrichtendienst HUR über die Gründung des späteren Russischen Freiwilligenkorps. In diesem sammelte Stephan seine ersten Kampferfahrungen.

Bald darauf schloss er sich dem 49. Infanteriebataillon »Karpaten-Sitsch« an, einer Einheit, die bekannt ist für ihre verbreitet rechte Gesinnung, und begann, ideologische Verbündete aus Deutschland zu rekrutieren. Diese Bemühungen mündeten schließlich in der Gründung des Deutschen Freiwilligenkorps (DFK). Ende 2025 wurde die Einheit in die 60. Mechanisierte Brigade eingegliedert, die Teil des Dritten Armeekorps unter dem Kommando von Andrij Bilezkyj ist, eine zen­trale Figur des rechts­extre­men Asow-Regiments in der Ukraine …   mehr