Kerzenschein – Kältehilfe – Klassenkampf?
Die Linksjugend hatte sich am Samstagnachmittag , 13.12.25, zu diesen Fragen vorbereitet, um zu diskutieren, sich auszutauschen und konkrete Vorschläge zu machen. Die Beteiligung der älteren Mitgliedschaft litt unter der sehr späten Einladung, schade.
Diskutiert wurde über Obdach- und Wohnungslosigkeit, deren Ursachen und Folgen für Betroffene. Immerhin sind in Cottbus 323 Wohnungslose erfasst, für die 12 Notschlafstellen verfügbar sind.
Wer dann auf der Straße landet, braucht zwar aktuell Hilfe, um den Winter zu überleben. Um aber wieder „ins Leben“ zu finden, braucht es langfristige Unterstützung, die nicht nur von Ehrenamtler:innen geleistet werden kann.
Für die aktuelle Kälteperiode bieten wir unsere personelle Unterstützung der Stadtmission an und schlagen unserer Fraktion vor, sich für die umgehende Herstellung menschenwürdiger Lebensbedingungen in der Wohnhilfe Gerhart-Hauptmann-Straße einzusetzen. Unterstützung bei handwerklichen Leistungen, wo es möglich ist, sagen wir zu und regen an, Handwerksbetriebe zu bitten, sich dem unentgeldlich mit Arbeitsleistungen anzuschließen.
Das wäre ein erster Schritt „unsichtbaren“ Menschen Respekt zu erweisen und nicht aus dem Bewusstsein zu verdrängen.

