Im sogenannten Hinterhof: USA in Lateinamerika
Ein kurzer Abriss von US-Interventionen in Lateinamerika der vergangenen 70 Jahre
1954: Paraguay und Guatemala
Militärputsch in Chile 1973: Angriff auf den Präsidentenpalast in Santiago de Chile, in dem sich der demokratisch gewählte sozialistische Staatspräsident Salvador Allende verschanzt – und stirbt.
Foto: dpa
In Paraguay stürzt das Militär unter General Alfred Stroessner im Mai die rechtskonservative Regierung. Stroessner wird für 35 Jahre Diktator mit Unterstützung der USA.
In Guatemala fühlt sich der US-Konzern United Fruit (vor allem Bananen) von einer Landreform bedroht. Die USA bezahlen Söldner, die den Präsidenten Jacobo Arbenz Guzmán im Juni stürzen. Das nennt die CIA »Kampf gegen Kommunismus«.
1961: Kuba (gescheitert)
Im April 1961 landen 1400 Exilkubaner, die von der CIA ausgebildet und bezahlt wurden, auf Kuba in der Schweinebucht, um Fidel Castro zu stürzen, werden aber von den kubanischen Soldaten besiegt. Seit 1960 gilt eine Wirtschaftsblockade gegen das Land … mehr

