Entführung von Venezuelas Präsident war seit Monaten geplant
US-Geheimdienste beobachteten Maduros Gewohnheiten, Spezialkräfte trainierten in Nachbau seiner Residenz
Am Freitag, den 2. Januar 2026 um 22:46 Uhr Ostküstenzeit und 23:46 Uhr Ortszeit Caracas erteilte Donald Trump den Einsatzbefehl zum Angriff auf Venezuela und der anschließenden Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores. Die Freigabe für die »Operation Absolute Resolve« (»Absolute Entschlossenheit«) am Freitag gab der US-Präsident aber schon am 25. Dezember. Das Pentagon verschob den Beginn jedoch, um bessere Wetterbedingungen abzuwarten, wie der Vorsitzende der militärischen Führung der Vereinigten Staaten, General Dan Caine, bei einer Pressekonferenz am Samstag mitteilte.
Der US-Präsident lobte die »Operation Absolute Resolve« als »Angriff, wie ihn die Menschen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen haben«. Tatsächlich war es mindestens die größte US-Truppenansammlung in der Karibik seit der Kubakrise 1962. In den Wochen zuvor hatte die US-Regierung dort über 15 000 Soldat*innen, den riesigen Flugzeugträger »Gerald R. Ford« und mehrere Kriegsschiffe zusammengezogen. Am Tag vor Heiligabend verlegte das Pentagon weitere Flugzeuge, Truppen und Ausrüstung in Richtung Venezuela, daran waren alle Truppengattungen beteiligt.
Training an exaktem Modell
Die operativen Vorbereitungen für die »Operation Absolute Resolve« sollen laut US-Medien im August 2025 begonnen haben … mehr

