
Bezahlkarte in Brandenburg: Zwei Jahre Schikane
Mit der Bezahlkarte können Geflüchtete kaum Bargeld abheben und vielerorts nicht einkaufen. Ein Bündnis in Potsdam plant eine Demo gegen das Kartensystem.
An der Entwicklung der Bezahlkarte hat die Firma Publk sicher gut verdient. So sieht das ein Bündnis verschiedener Akteure wie des evangelischen Kirchenkreises Potsdam und »Women in Exile«, das für den 25. September eine Demo in Potsdam und zum Büro von Publk in Charlottenburg plant. An diesem Tag jährt sich in Brandenburg die Einführung der Bezahlkarte für Flüchtlinge zum zweiten Mal – abgesehen von einigen Landkreisen, die zuvor schon vorgeprescht waren.
Die Initiatoren haben mit einer Online-Petition mehr als 2000 Unterschriften gesammelt, die sie dem Landtag übergeben werden. Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass neben Publk einzig die AfD von der Bezahlkarte profitiert. »Denn sie trägt dazu bei, Alltagsrassismus zu normalisieren«, sagt Mitorganisatorin Josephine Furian von der Evangelischen Kirche. Dank der Unterstützung eines Potsdamer Chores »werden wir hörbar sein«.
Die Bezahlkarte bedeutet, … mehr
