
Antifaschistisches Erinnern erfordert auch politisches Handeln
Die bürgerliche Politik schließt beim antifaschistischen Gedenken bestimmte Akteur*innen aus. Das muss aufhören, finden Sina Reisch und Indigo Drau.
Truus und Freddie Oversteegen verbringen ihre Teenagerjahre damit, in einer kommunistischen Widerstandszelle in den besetzten Niederlande gegen Nazis zu kämpfen. Oft schießen die Schwestern vom Fahrrad aus auf Nazifunktionäre, oder sie bringen Untergetauchte zu sicheren Verstecken. Währenddessen kämpfen in Jugoslawien 800 000 Partisan*innen gegen die deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten. Mit großen Opfern schaffen sie es schließlich aus eigener Kraft, ihr Land von den Faschisten zu befreien.
Weder über den niederländischen Widerstand gegen die deutschen Besatzer noch über die jugoslawische Partisanenarmee haben wir etwas in der Schule gelernt. Als wir an Podcastfolgen zu den Themen gearbeitet haben, war das in etwa so, als ob man einen Schatz auszugraben würde. Denn wenig macht in den heutigen Zeiten so viel Mut wie die Geschichten von mutigen Menschen, die sich gegen den Faschismus gestellt haben.
Wieso lernen wir so wenig über den politisch organisierten Widerstand gegen den Nationalsozialismus? … mehr
Unterschreibt die Petition auf WeAct:
Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!
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