Musikalische Lesung mit OPUS 45 und Roman Knižka im Konservatorium
OPUS 45 ist anlässlich der Reichspogromnacht vor 88 Jahren am 9. November 2026 um 18 Uhr im Saal des Konservatoriums in Cottbus zu Gast!
Eine musikalische Lesung über das Ghetto Theresienstadt mit dem Bläserquintett OPUS 45, dem bekannten Schauspieler Roman Knižka und dem Theresienstadt-Überlebenden Ernst Grube sowie unter
Beteiligung von Schülerinnen und Schülern von drei Cottbuser Gymnasien.
Die Veranstaltung erinnert an das Ghetto Theresienstadt, an das Leid der dort inhaftierten Menschen, aber auch an die Kraft von Musik, Literatur und Erinnerung. Gerade in einer Zeit, in der antisemitische und demokratiefeindliche Tendenzen stärker werden, setzt sie ein Zeichen für Menschenwürde, Empathie und lebendige Erinnerungskultur.
Roman Knižka führt durch das Programm und liest u.a. Erinnerungen und Gedichte von Ruth Klüger, Ilse Weber, Zvi Cohen, Leo Strauss und Gerty Spies, die von Verfolgung, Verlust, Hoffnung und innerem Widerstand erzählen und gibt jenen eine Stimme, deren Lebenswege durch den Nationalsozialismus geprägt und zerstört wurden.
Das Bläserquintett OPUS 45 spielt Kompositionen u.a. von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein. Die Werke dieser Komponisten gerieten nach Ende des Zweiten Weltkrieges lange in Vergessenheit. Rezitation und Musik eröffnen einen emotionalen Zugang zur Geschichte von Theresienstadt – eindringlich und bewegend.
Die Cottbuser Schülerinnen und Schüler werden den Sprechchor aus der Kinderoper „Brundibár“ gestalten.
Im Anschluss an die Konzertlesung wird der Zeitzeuge Ernst Grube online für ein moderiertes Gespräch zugeschaltet, in dem er von seinen persönlichen Erinnerungen berichtet. Die Cottbuser Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Die Cottbuserinnen und Cottbuser laden wir herzlich zu dieser Veranstaltung in den Saal des Konservatoriums!
Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 10 €, ermäßigt 5 €.
Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Förderung des Kulturamtes Cottbus sowie des Toleranten Brandenburgs und die Unterstützung des Cottbuser Aufbruchs e.V.

