Herbstzeit – Es wird kühler am Infostand

Letzter planmäßige Infostand der Spremberger Linken für das Jahr 2026

Bei bewölktem Himmel waren wir wieder planmäßig, am 22.10.2026, von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, am Spremberger Marktplatz. Mit heißen Kaffee im Gepäck bauten wir unseren Infostand auf und versuchten mit unseren Plakaten und Aufstellern politische Themen unserer Partei an die vorbeigehenden Spremberger Bürgerinnen und Bürger heranzutragen. Dem Sozialabbau in der Bundespolitik stellten wir teure Aufrüstungsvorhaben für eine Ertüchtigung der Bundeswehr, Waffenlieferungen in die Ukraine und ständige mediale Beschreibungen russischer Bedrohungen gegen Europa gegenüber. Dem setzten wir mit unseren Plakaten unsere Forderung nach Frieden und unser konsequentes NEIN zur Wehrpflichteinführung entgegen. Mit dem Anspruch „Politik für ein bezahlbares Leben“ machten wir auch gleichzeitig wieder auf die sozialpolitische Arbeit unseres Bundestagsabgeordneten Christian Görke aufmerksam. Und immer noch regte das Wahlergebnis der Berliner Landtagswahlen zur Diskussion an.

Blockadepolitik gegen Kuba – In den Medien kaum wahrnehmbar

An unserem Infostand lenkten wir auch dieses Mal wieder mit einem Plakat die Aufmerksamkeit auf die USA-Sanktionspolitik gegen Kuba. Dies bot uns die Möglichkeit zu diesem Thema mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Welche Auswirkung eine Sanktionspolitik gegen andere Länder auf das Leben der Bevölkerung hat wurde auch auf der Internetseite: „https://amerika21.de“ durch den kubanischen Außenminister Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, im September 2026, deutlich beschrieben.: Zitat aus dem Beitrag:
(Quelle „amerika21.de, Beitrag vom 10.09.2026, Internet 20261022: https://amerika21.de/2026/09/290230/ ):

  • Er „ . . . betonte, dass die Zahlen nicht unmittelbar fassbar machen, wie groß die Auswirkungen auf Einzelpersonen, kubanische Familien und letztlich die gesamte Bevölkerung sind. Die Blockade sei ein Akt kollektiver Bestrafung, der in seiner totalen Form seit über acht Monaten Leid und Einschränkungen im Alltag bedeutet. So müssen die Kubaner mit nur zwei oder drei Stunden Strom pro Tag oder weniger auskommen, viele Lebensmittel verderben, die Hitze raubt den Schlaf. Kinder müssen ihre Hausaufgaben im Halbdunkel erledigen, Jugendliche haben keinen Internetzugang oder Freizeitmöglichkeiten, Großeltern können nicht mehr Fernsehen oder Radio hören. Demnach werde das gesamte Familienleben zerstört.“

Und von der Pressekonferenz des Ministers, in Havanna, am 21. Oktober 2026 zu einer bevorstehenden UN-Generalversammlung:
(Quelle, Internet 20261022, „https://www.netzwerk-cuba.org/2026/10/“)

  • „Am 27. und 28. Oktober, also nächste Woche, wird der Resolutionsentwurf „Notwendigkeit der Beendigung der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade“ in der Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen behandelt. Es ist das 34. Mal, dass sich die Generalversammlung mit diesem Thema befasst und sicherlich dazu Stellung nehmen wird.“
Vielseitige Gesprächsthemen von weitem erkennbar

Die vorbeigehenden Bürgerinnen und Bürger nahmen unsere Themen am Infostand offensichtlich gut wahr. Es gab auch einige Kommentare Vorbeigehender, z.B. über unseren Mut, unseren Infostand mit diesen Themen auszugestalten. Ein weiteres Lob wurde wegen der gut sichtbaren Ausführung unserer visualisierten Themen an uns herangetragen. Man könne die Themen von weitem deutlich lesen und müsse nicht unbedingt an den Stand herangehen. Gut sei unsere konsequente visuelle Gestaltung der Forderung für den Erhalt des Friedens. Na, das bestärkt zum Weitermachen, oder?

Ein Jubiläum – unser 20. Politikgespräch der Spremberger Linken

Wie immer: Auch am letzten Freitag im Oktober 2026 führen wir unser Politikgespräch zum Mitreden durch. Dieses Veranstaltungsformat hat inzwischen ein kleines Jubiläum:

Politikgespräch zum Mitreden! – 20. Gesprächsrunde

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. Es findet am Freitag, dem 30. Oktober 2026, ab 15:00 Uhr in unseren Begegnungsraum, in der Bauhofstraße 1, 03130 Spremberg, 1. OG links (Fahrstuhl vorhanden) statt. Rechtzeitiges Kommen sichert Plätze. Wir haben dieses Mal wieder einen besonderen Gast, den Geschäftsführer der Städtischen Werke Spremberg, Herr Schiemenz, eingeladen. Die Energiepolitik unserer Bundesrepublik und die kommunalpolitische Entwicklung haben inzwischen weitere interessante Fragen zur Zukunft der Energieversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger hervorgebracht und wir wollen an diesem Tag uns die Gelegenheit geben, um unsere Fragen an richtiger Stelle zu platzieren. Wer möchte, kann auch online daran teilnehmen. Dazu muss man sich aber per Mail bei spremberg(at)dielinke-lausitz.de anmelden. Vollständiger Name und Adresse sind erforderlich.

Wir sehen uns dann spätestens am Freitag, dem 30.10.2026, 15 Uhr, bei den Spremberger Linken.