Für eine Welt ohne Atomwaffen
Unser Infostand vor dem Spremberger Heimatfest
Der Monat August ist die Zeit für das Spremberger Heimatfest geworden, bleibt aber auch der Monat in unserer Geschichte, der immer wieder an den bisher ersten und einzigen kriegerischen Einsatz von Kernwaffen erinnert. Vor 81 Jahren, am 06. August 1945 und am 09. August 1945 warfen die USA über die Städte Hiroshima und Nagasaki in Japan je eine Atombombe ab. Damals starben über 200.000 Menschen sofort bzw. an den Spätfolgen durch Verbrennungen und Strahlung. Einziges Ziel war es, der Welt zu zeigen, dass die USA über eine schreckliche Massenvernichtungswaffe verfügen und damit ihre Macht und Bereitschaft deutlich machten, diese Atombomben gegen jeden und jedes auf der Erde einzusetzen, was sich den Interessen der USA widersetzt. Heute steht die Welt, vor allem Europa, mit den aktuellen Kriegen ganz nah vor einen weiteren Kernwaffeneinsatz. Die militärischen Auseinandersetzungen lassen keinen einzigen Schritt der Deeskalation erkennen. Jeder glaubt mit dem Besitz von Atomwaffen der Beherrscher der Welt zu sein. Daher fordert Die Linke: Atomwaffen raus aus Deutschland! Nukleare Teilhabe beenden! Gegen den Aufbau eines europäischen Atomschirms! Frieden auf der Welt! NIE WIEDER – „Hiroshima“ und „Nagasaki“!
Bei leichter Bewölkung und etwas Wind – für den Frieden auf der Welt am Infostand
Deshalb haben sich Mitglieder der Spremberger Linken am Marktplatz mit ihren Infostand platziert, um gerade zu diesem Thema mit Spremberger Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Pünktlich 10 Uhr hatten wir unseren Informationsstand aufgebaut. Trotz ordentlicher sommerlicher Wärme hatten wir zu dieser Zeit gerade das Glück eines bewölkten Himmels und ständig leicht wehenden Windes. So war die Zeit am Marktplatz gut erträglich. Unseren heißen Kaffee und natürlich ein paar Flaschen Trinkwasser hatten wir mit dabei.
Hohe Aufmerksamkeit der Bürger wahrgenommen
Viele vorbeigehenden Spremberger Bürgerinnen und Bürger blieben diesmal, leider bei deutlichem Abstand, stehen und schauten sich an, was wir mit unseren Plakaten inhaltlich Vermitteln wollten. Manchmal entstand das Gefühl unser Infostand würde mit Argusaugen beobachtet. Ein gezieltes Gespräch haben wir nicht erreichen können. Wohl aber wurden unseren Forderungen auf den Plakaten nach Frieden mehrere positive Echos gegeben. Mit zugerufenem Zuspruch, „Richtig so!“ oder „Ihr habt Recht!“ konnten wir ein gutes Gefühl mitnehmen. Es gab auch Widerspruch, dass muss hier erwähnt werden. Das deutlichste wurde aus einem vorbeifahrenden Mercedes durch einen älteren Herrn gerufen:
„Geht nachhause!“, war sein deutlich zu vernehmender Ruf an uns aus dem heruntergelassen Autofenster.
Doch davon haben wir uns nicht beeinflussen lassen.
Wir sehen uns zum nächsten Politikgespräch Ende August
Gut erkennbar waren die Ankündigungen zu Flächensperrungen an allen Ecken des Marktplatzes und die temporär aufgestellten Stromanschlusskästen der Städtischen Werke Spremberg für unser bevorstehendes Heimatfest. Dies hat uns dazu gebracht unseren Infostand am Donnerstag doch nicht durchzuführen, weil wir da wohl schon den Arbeiten zum Aufbau für das Heimatfest im Weg stehen könnten. Wir sehen uns aber bei Interesse dann wieder zum Politikgespräch Nr. 18, wie immer am letzten Freitag im Monat, dies Mal am 28.08.2026, ab 15 Uhr bei den Spremberger Linken in der Bauhofstraße 1, 03130 Spremberg, 1. OG, Links.




