Politikgespräch Nr. 11 im Begegnungsraum von Die Linke Spremberg

EnWG, EU-Beschluss: Kein Erdgas, kein Erdöl mehr aus Russland, mehr EEG, PVA und Windkraftanlagen, die Netzentgelte, Infos zur Fernwärme, die CO2-Besteuerung, das Ende vom Tagebau Welzow – Kohleausstieg, Sprembergs Fernwärmeversorgung, das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze . . . !

Die Ausgangslage für diese Veranstaltung

Alle diese Themen waren bereits zum 10. Politikgespräch im November 2025 von Bedeutung und somit Gesprächsthema. Der Erwerb einer PVA durch den Vermieter oder einem privaten Grundeigentümer auf dem Grundstück mit oder ohne eigenen Speicher, Eigenversorgung oder Ausspeisung ins Stadtnetz sowie die Frage nach autarker Versorgung und die entstehenden Fragen zu den Netzbetriebskosten für einen Netzbetreiber. Was bedeutet dies für uns Bürgerinnen und Bürger in Spremberg als Mieter, als Grundstückseigner und für die Spremberger Städtischen Werke? Wie ist dies geregelt, geht dies alles so einfach zu realisieren?

Sachverstand für viele interessierende Fragen ist gefragt

Was lag da näher, als sich Sachverstand zu diesen Fragen einzuladen und damit ein wenig mehr Einblick zu diesen vielen Fragen zu erhalten. Und so haben wir die Städtische Werke Spremberg GmbH dazu gewinnen können. Geschäftsführer Michael Schiemenz war persönlich unserer Einladung gefolgt. Mit seinem Impulsvortrag gab er uns dann reichlich Gelegenheit mit entsprechenden Fragen genaueres zu erfahren und gezielter weitere Fragen zu stellen.

Individuelle Fragen verbessern unser Verständnis

Verdeutlicht wurden noch einmal die Notwendigkeiten für die Gründung einer Tochtergesellschaft durch unsere Städtische Werke GmbH Spremberg. Es gilt den bestehenden gesetzlichen Forderungen nach strikter Trennung zwischen Energieerzeugung, Energiebereitstellung und dem Netzbetrieb mit dem Energiehandel gerecht zu werden. So erfuhren wir von den komplexen Zusammenhängen, die sich aus den gesetzlichen Forderungen ergeben und konnten ein ungefähres Bild erhalten, wie umfassend die Aufgaben für alle Akteure sind, wie wichtig es ist konkrete Ziele zu formulieren, die Möglichkeiten dafür zu prüfen und sich zu fragen, welche konkreten Wege gegangen werden müssen, um dennoch alles bezahlbar umzusetzen.

„Mach mal schnell“ ist trotz Zeitdruck hier nicht möglich.

Wichtig ist deshalb auch, dass wir und vor allem die Abgeordneten unserer Spremberger SVV mit wohl durchdachten und verantwortungsbewussten Entscheidungsprozessen diese Entwicklung aufgeschlossen begleiten und dabei auch das Gespräch mit der Spremberger Bevölkerung suchen. Es gilt Bürgerinnen und Bürger, die es möchten im Gestaltungsprozess mitzunehmen und eine Akzeptanz zu fördern. Die Zwei Stunden unseres Politikgespräches waren schnell vergangen. Unser Gesprächsgast hätte noch viele Fragen beantworten können. Wir haben uns deshalb noch einmal recht herzlich für seine Bereitschaft zu unserer Gesprächsveranstaltung bedankt.

Nächstes Politikgespräch am Freitag, den 27. Februar 2026, um 15:00 Uhr

Unser 12. Politikgespräch findet dann wieder am letzten Freitag des nächsten Monats (Februar 2026), also am 27.02.206, um 15 Uhr in unseren Räumen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen und wir freuen uns schon darauf. Bis dahin, gesund bleiben!