8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus
Tag der Mahnung
Im medialen Sprachgebrauch meist als „Tag des Endes des 2. Weltkrieges“ in seiner fundamentalen Bedeutung geschmälert, ist der 8. Mai als Tag des der Mahnung vor einem neu heranwachsenden Faschismus wichtiger denn je. Wir beobachten analoge Entwicklungen wie vor 100-90 Jahren: Wirtschaftskrise, zunehmende Verarmung und Verunsicherung breiter Bevölkerungsschichten als Basis für Nationalismus, Rassismus, Militarisierung und Zurückweichen liberaler und (sozial)demokratischer Kräfte vor der zunehmenden Demontage der Demokratie durch die sozialstaatzerstörende Politik der konservativen Regierung. Leider leistet auch wieder die SPD in Regierungsverantwortung in der Koalition dazu ihren Beitrag.
Mit der Ehrung der um die Befreiung gefallenen Sowjetsoldaten und der Opfer des Faschismus an den Ehrenmalen in Cottbus halten wir ihr Vermächtnis „Nie wieder“ hoch.
Wir stehen in der Verpflichtung, uns gegen die Kriegshetze, die zu neuer „Kriegstüchtigkeit“ führen soll, zu wehren. Tausende Schüler:innen gingen wieder gegen die Wehrpflicht auf die Straße und in Potsdam fand die 3. PRÜF-Demo gemeinsam mit dem CSD mit beeindruckenden Teilnehmendenzahlen statt.

