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Wem gehört die Innenstadt eigentlich?

Uns fehlen Räume für Kinder und Jugendliche sowie für alle, die sich keinen Cafébesuch leisten können oder wollen. Wir brauchen Plätze zum Abhängen, zum Quatschen, zum Einfach-Sein.
Orte wie der Schillerplatz zeigen, wie notwendig solche Freiräume sind – und wie schnell sie zum Ziel von Ordnungspolitik werden, statt als das anerkannt zu werden, was sie sind: ein Treffpunkt.

Stattdessen wird der öffentliche Raum immer enger:
In den letzten Jahren hat die Stadt den Alkoholkonsum in der Innenstadt regelmäßig per Allgemeinverfügung verboten. Ob 2026 wieder offen. Aber die Richtung stimmt nicht.

Wer Menschen verdrängt, statt ihnen Räume zu geben, behandelt soziale Fragen als Ordnungsproblem. Das ist die falsche Antwort. Was es braucht, sind echte Freiräume, Jugendarbeit und Sozialarbeit, keine Platzverweise.
Deshalb machen wir den Heronplatz am 30.04. zu unserem Wohnzimmer.

Öffentlich – Sichtbar – Gemeinsam

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